Etappe 2 Hermannshöhen März 2026
Text: Doris; Fotos: Sigrid und Doris
Von Hörstel nach Tecklenburg – Klippen, Kanäle und Teutoburger Wald
Bei bestem Frühlingswetter machten wir uns am Morgen mit der Bahn von Haltern auf den Weg nach Hörstel. Unterwegs wuchs unsere Wandergruppe weiter: In Sythen und Dülmen stiegen weitere Mitwanderer zu. Zwar verzögerte eine Bahnverspätung den Start der Tour um rund eine halbe Stunde, doch die Vorfreude auf die zweite Etappe des Hermannshöhenwegs ließ die gute Stimmung ungetrübt. Nach etwa zwei Kilometern erreichten wir den offiziellen Einstieg in die Etappe. Ein kurzer Anstieg brachte uns in Schwung, bevor es wieder bergab ging – direkt zur Millionenbrücke über den Mittellandkanal. Von hier aus bot sich ein eindrucksvoller Blick auf das sogenannte „Nasse Dreieck“, wo sich Mittellandkanal und Dortmund-Ems-Kanal treffen. Ein perfekter Ort für eine erste kurze Pause. Gestärkt setzten wir unseren Weg fort und stiegen hinauf auf den Kamm des Teutoburger Waldes. Über den Bergeshöveder Berg und den Riesenbecker Berg führte der Weg vorbei an Riesenbeck und Ibbenbüren. Immer wieder öffneten sich schöne Ausblicke, die das stetige Auf und Ab mehr als lohnten. Am frühen Nachmittag erreichten wir das absolute Highlight der Etappe: die Dörenther Klippen. Die bizarren Sandsteinformationen sind ein echter Blickfang – besonders die bekannteste Felsformation, das „Hockende Weib“, bot reichlich Gelegenheit für Fotos. Anschließend ging es hinab ins Bocketal. Nach einem kurzen, flachen Abschnitt am alten Bahnhof Brochterbeck vorbei stand noch einmal ein Anstieg bevor, ehe wir dem Hermannshöhenweg bis zu unserem Tagesziel folgten: der malerischen Fachwerkstadt Tecklenburg. Am späten Nachmittag erreichten wir nach rund 22 Kilometern und 5,5 Stunden reiner Gehzeit den historischen Stadtkern mit seinen liebevoll erhaltenen Gebäuden. Nach einer wohlverdienten Einkehr traten wir die Rückreise an. Diese entwickelte sich – typisch Bahn – etwas abenteuerlich: Verspätungen und eine ungeplante Busfahrt am Flughafen FMO vorbei nach Münster verlängerten den Heimweg. Gegen 21:30 Uhr kamen wir schließlich müde, aber sehr zufrieden im Mondschein wieder in Haltern am See an.
Fazit: Eine abwechslungsreiche Etappe mit tollen Ausblicken, markanten Felsformationen und viel Naturgenuss.


















































